Unser Gästebuch…

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Frenny ehm Polsterin FBS schrieb am 4.02.2019 um 19:40
Tach Kameraden,
Ein Freund von mir hat ein tolles Projekt für alle die lust
auf etwas Besonderes haben.
Ich habe dabei unter anderem an das Metallertreffen oder ähnliches gedacht.
Es gibt ja sehr viele Möglichkeiten ein Paar Gesellen zu mobilisieren.
Alles Infos gibt es unten in der Mail und im Anhang (lohnt sich zu lesen)
Würde mich sehr freuen wenn sich etwas ergibt.
Melden könnt ihr euch entweder bei mir
(polsterin.unterwegs@gmail.com)
oder direkt bei Thomas Karcher (Kontakt im Anhang)
Wünsch euch allen einen nicht so kalten Winter.
Fixe Faxen.
Und bis gleich.
Frenny ehm Polsterin FBS
Hallo zusammen,
die beiliegende Beschreibung gibt einen ungefähren Eindruck des
Projektes wieder. Der Grundstückseigentümer des Bootsliegeplatzes fände
es sehr spannend, wenn die Arbeiten an meinem Boot von Wandersleuten
unterstützt und/oder auch ganze Gewerke davon in Arbeitsblöcken,
Projektwochen oder ähnlichem gemacht würden. Meinerseits würde ich mich
riesig freuen, wenn wir z. B. auf dem Grundstück ein Jahrestreffen oder
ähnliches mit einem definierten Arbeitsumfang durchführen könnten. Für
alle in Frage kommenden Anforderungen (Werkzeug, Unterkunft, Verpflegung
etc.) wird meinerseits gesorgt werden.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass der eine oder andere, der
sich für ein bestimmtes Gewerk oder eine bestimmte Arbeit interessiert
im Laufe der Zeit auch alleine kommen kann, oder sich z. B. mit einem
Freund/Freundin auf einen Teilschritt verständigen will.
Jeder, der Interesse hat, ist herzlich eingeladen. Alle weiteren Punkte
(Bezahlung, Arbeitsschritte, Zugang Gelände, Übernachtung etc. etc.)
können wir in einem persönlichen Gespräch klären, wir können uns auch
nach Rücksprache vor Ort treffen und ich werde in Kürze für die gesamte
Projektdauer ein Infoboard übers Internet einrichten, auf das jeder
interssierte zugreifen kann.
Internationalität herzlichst willkommen, Fremdsprachen kein Problem!!!!
In diesem Sinne, ich freue mich über jede Kontaktaufnahme, Thomas
Plattbodenschiffe, sog. Tjalks waren im Binnenmeer und im Binnenverkehr bis ins 20. Jhd
die am meisten vorkommenden Transporter und Transportsegler. Siehe dazu Wikipedia
unter: Tjalk.
Beim Schiff „EBBOW 3“ handelt es sich um ein friesisch/holländische Tjalk, Baujahr ca.
1895, der Hersteller ist momentan noch unbekannt, vielleicht lassen sich während der
Restaurierung Hinweise auf die Herstellerwerft oder ähnliches finden
Ursprünglich als Binnensegler gebaut und in den 70er/80er Jahren auf Motorantrieb
umgebaut.
Technische Daten:
Länge über alles ca. 16,12 m, Breite Schiffsmitte ca. 3,60 m
Wasserverdrängung bei größter Eintauchung ca. 14,2 m³
Leergewicht ca. 23 to, Ausbaugewicht (ehem. Ladegewicht) ca. 42 to
Antrieb: Belaruss Motor (MAN Lizenzbau), ca. 80 PS mit rd. 1.600 Betriebsstunden,
Rapsölbetrieb
Projektbeschreibung
Ich habe dieses Schiff im Dezember 2017 erworben und es im Mai 2018 in Rusbend (Google
Maps 52.312676, 9.058164) am Mittellandkanal auf ein Trockendock gelegt um es dort
komplett zu restaurieren. Ziel des Aus- und Umbaus ist eine möglichst genaue Originalität zu
bewahren oder diese wieder herzustellen. Im Endausbau soll es ein Wohnschiff für dauerhaft
bis zu 5 Personen werden, insgesamt soll das Boot bei geführten Touren bis zu 10 Personen
aufnehmen können. Wichtig ist mir eine handwerklich hochwertige Wiederherstellung,
Verwendung von weitgehend unbedenklichen Materialien mit entsprechender Nachhaltigkeit
und ein weitestgehend autarkes und ökologisches Betriebskonzept mit Rapsöl, Kraft-
Wärmekopplung, eigener Strom, WW und Heizenergieerzeugung, und möglicherweise
einem Hybridantrieb.
Schritt 1 - Zeitraum ab heute bis ca. Juli/August 2019
Die Tjalk ist teilentkernt und wird bis April gesamt entkernt und begehbar aufgeräumt sein.
Anschließend wird ein detailliertes Schadensbild erstellt. Eine Materialanalyse und
Dickenmessung des Schiffsrumpfes werden, wenn nötig, noch vorgenommen.
Schritt 2 - Zeitraum ab ca. Juli/August bis Ende 2019 oder entsprechend länger
Im nächsten Schritt soll das Schiff wieder in einen ansehnlichen, halbwegs originalen
Zustand versetzt werden. Wichtig sind zunächst Erhaltungsreparaturen am Schiffsrumpf, der
Gangbord und den Spanten. Dabei müssen die z. Teil sehr unprofessionellen Reparaturen
am Rumpf und neu aufgetretene Schäden beseitigt und der gesamte Rumpf für die nächsten
Jahre/Jahrzehnte professionell überarbeitet und repariert/konserviert werden. Die z. Teil sehr
provisorisch angebrachten Geländer und Funktionsteile am Rumpf sollen ebenfalls etwas
fachmännischer ertüchtigt oder neu angebaut werden.
Diese Arbeiten sind hauptsächlich Metallbau- und Schweiß- und Schlosserarbeiten.
Möglicherweise müssen auch Teile wie Rumpfplatten neu genietet, aber in jedem Fall
professionell verschweißt werden. Teile der Gangbord sind massiv geschädigt und müssen
komplett ausgetrennt und neu verschweißt werden. Ebenso ist ein Teil der Spanten
durchgerostet und diese müssen entsprechend bearbeitet oder/und erneuert werden.
Nach Fertigstellung der Metallarbeiten am Rumpf (wobei diese Arbeiten auch parallel in
Teilschritten erfolgen können):
Versiegelung des Schiffsrumpfs Innen und Außen und ein neuer Farbanstrich außen
(grün/weiß). Anfertigung und Einbau aller Versorgungs- und Entsorgungstanks. Auch für die
Anfertigung der entsprechenden Tanks sind Schlosser- und Schweißarbeiten vorwiegend in
Edelstahlausführung nötig.
Schritt 3 – Zeitraum im Laufe 2020 oder entsprechend länger wenn nötig
Schiffsausbau mit Wohnbereich, Küche, Dusche und Steuerstand (als Aufenthaltsraum im
Deckbereich), Sonnendeck und Deckaufbau für Solaranlage über dem Steuerstand.
Umrüstung auf Hybridantrieb sowie Einbau der gesamten weitestgehend autarken
Energieversorgung inkl. Heizung und Warmwasser. Dazu Einbau der notwendigen
Steuerungen, der Bordelektrik und Elektronik.
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